Eigenverbrauch optimieren: So nutzen Sie mehr von Ihrem Solarstrom
· Leonardo Rupprecht
Der finanzielle Hebel einer Solaranlage liegt im Eigenverbrauch. Denn selbst genutzter Strom ersetzt teuren Netzstrom – während die Einspeisung ins Netz deutlich geringer vergütet wird. Wie holen Sie also mehr aus Ihrer Anlage heraus?
Verbrauch in die Sonnenstunden legen
Geräte mit hohem Verbrauch laufen idealerweise dann, wenn die Sonne scheint:
- Wasch- und Spülmaschine mittags per Zeitschaltung,
- Warmwasserbereitung über den Tag,
- Laden des E-Autos bevorzugt bei Sonnenüberschuss.
Schon mit kleinen Anpassungen im Alltag steigt der Eigenverbrauch messbar.
Speicher als größter Hebel
Den deutlichsten Effekt bringt ein Stromspeicher. Er verschiebt Solarstrom vom Tag in den Abend und die Nacht und kann den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent anheben.
Sektorenkopplung: Wärme und Mobilität
Wer eine Wärmepumpe oder ein E-Auto mit Wallbox betreibt, kann besonders viel Solarstrom selbst verwerten. Ein Energiemanagement koordiniert dabei PV, Speicher, Wärme und Auto automatisch.
Richtige Auslegung von Anfang an
Eigenverbrauch beginnt bei der Planung: Eine Anlage, die zu Ihrem Verbrauchsprofil passt, nutzt mehr Strom selbst als eine, die nur auf maximale Einspeisung ausgelegt ist. Mehr dazu in unserem Beitrag zur richtigen Anlagengröße.
Lassen Sie Ihre Anlage auf Eigenverbrauch optimieren – wir beraten Sie individuell.